Wechseljahre

Die Wechseljahre gingen auch an mir nicht spurlos vorbei. Sie konfrontierten mich auf eine Weise mit meiner eigenen Gesundheit, die ich nie für möglich gehalten hätte. Als absoluter Bewegungsmensch stand ich plötzlich vor einer Wand: Selbst ein kurzer Spaziergang wurde unmöglich, weil ich keine fünf Minuten mehr schmerzfrei gehen konnte. Die Diagnose traf mich wie ein Schlag: Hüftdysplasie mit fortgeschrittener Arthrose im Stadium 4. Die orthopädische Empfehlung lautete unmissverständlich: zwei künstliche Hüftgelenke.

Diese Nachricht war ein Schock – vor allem, weil ich immer äusserst gesund gelebt und mir über Gelenkersatz nie Gedanken gemacht hatte. Doch nach dem ersten Tief fand ich meine Kraft wieder und begann, mich tiefgehend zu informieren. Obwohl Gesundheit schon immer mein Steckenpferd war, hat mir diese Krise eines unmissverständlich vor Augen geführt: Wie oft nehmen wir unsere körperliche Unversehrtheit als selbstverständlich hin? Wir funktionieren im Alltag, erfüllen Erwartungen, sorgen für andere – und stellen unsere eigenen Bedürfnisse ganz hinten an.

Dabei beginnt gesundes Altern nicht erst im Alter. Es beginnt im Hier und Jetzt – mit den Entscheidungen, die wir heute treffen, dem Wissen, das wir uns aneignen, und den präventiven Massnahmen, die wir rechtzeitig ergreifen. Genau hier setzt meine Mission an: Ich möchte die gesundheitlichen Bedürfnisse von Frauen in den Mittelpunkt rücken. Unser Körper ist ein faszinierendes Netzwerk, in dem Hormone, Stoffwechsel, Herz, Immunsystem, Verdauung und Knochen eng zusammenspielen.

Ich möchte dir zeigen, welches enorme Potenzial in gezielten Massnahmen steckt und wie schon kleine Veränderungen deine Lebensqualität und Energie langfristig sichern. Mein Ziel ist es, fundiertes Wissen zu vermitteln, das Frauen stärkt. Denn je besser wir die weibliche Gesundheit verstehen, desto gezielter können wir heute das Fundament für ein kraftvolles, selbstbestimmtes Leben von morgen legen. Die klassische Homöopathie unterstützt deinen Körper dabei, auf sanfte und natürliche Weise wieder in ein harmonisches Gleichgewicht zu finden.

Wann kann Homöopathie in den Wechseljahren helfen?
Sowohl bei körperlichen als auch emotionalen Veränderungen kann eine individuelle Behandlung spürbare Linderung bringen. Typische Beschwerdebilder umfassen unter anderem:

  • Blasenschwäche und wiederkehrende Harnwegsinfekte
  • Gelenk- und Muskelschmerzen
  • Gewichtszunahme und Veränderungen im Stoffwechsel
  • Hautprobleme
  • Herzklopfen oder Herzrasen
  • Hitzewallungen und plötzliche Schweissausbrüche
  • Innere Unruhe, Nervosität und Angstzustände
  • Kopfschmerzen und hormonell bedingte Migräne
  • Libidoverlust
  • Müdigkeit, Erschöpfung und Konzentrationsschwäche
  • Nachtschweiss
  • Schlafstörungen
  • Schwindel
  • Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und depressive Verstimmungen
  • Trockene Schleimhäute 
  • Zyklusunregelmäßigkeiten und veränderte Monatsblutungen
  • etc.

Ursache für diese Symptome sind das Östrogen und Progesteron. Der Körper vermindert zuerst den Progesteronanteil und dadurch verlaufen die beiden Hormone nicht mehr parallel zu einander. Dadurch kommt es zu ersten Veränderungen des Organismus.

​Was tun?
Es gibt in der Natur viele Pflanzen, welche den Körper der Frau positiv unterstützen. Ganz ohne Hormone. Unterschieden wird in Progesteron- oder Östrogenähnliche Pflanzen.

Beispiele aus dem Alltag

Geschwollene Brüste

  • Mönchspfeffer-Tinktur oder Fertigpräparate (Einnahme in der 2. Zyklushälfte)

  • Nachtkerzenöl: 1-2 TL pro Tag

  • Rotklee-Tee oder Tinktur

  • Papaya-Samen: 25-50 Samen pro Tag kauen

​ Hitzewallungen

  • Sojaprodukte

  • 1-2 EL Bienenpollen

  • Salbei-Tee, Tinktur oder ein Fertigpräparat

  • Rotklee-Tee oder Tinktur
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  • Traubensilberkerzen-Tee, Tinktur oder ein Fertigpräparat

  • Leinsamen

​ Osteoporose

  • Kalzium (Ziel: 1200 mg Kalzium/Tag) --> Kaffee & Alkohol behindern die Kalziumzufuhr

  • Kalziumreiches Mineralwasser

  • Vitamin D

  • Cashewkerne (60 g = 25 mg Kalzium)

  • Magnesium

  • Benediktenkraut-Tee --> ca. 6 Wochen täglich 1 Tasse und danach eine 2 wöchige Pause einlegen.

  • Rotwein (Pinot noir, Cabernet Sauvignon, Merlot)

  • Sunday Natural: Osteo Bone Support Ultra mit 10% Rabatt: CHTAN13989 https://www.sunday.de/osteo-bone-support-ultra.html

Schlafstörungen

  • Schlaftee trinken (Hopfen, Melisse, Lavendel, Passionsblume)

  • Baldrian-Tropfen

  • Rosenöl

  • Granatapfelkerne

  • Hopfen --> Achtung Östrogendominanz. Hopfen enthält viel Östrogen und Substanzen, welche die körpereigene Produktion von Progesteron hemmen.

Muskel- und Gelenkschmerzen

  • Gänseblümchen-Tee

  • Weidenrinden-Tee --> 2 TL auf 3 dl kaltes Wasser ansetzen, 9 Stunden ziehen lassen, abseihen

  • Teufelskrallenwurzel Fertigpräparat

  • Mädesüss-Tee

  • Vitamin E

  • Kräuteröle aus Johanniskraut, Arnika, Wachholder, Wallwurz, Kiefer

  • Hochdosierte Nahrungsergänzungsmittel mit Glucosamin, Chondrosulfat und Hyaluronsäure (uvm)