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Antibiotika und seine Tücken

Antibiotika und Homöopathie

Grippale Infekte wie Erkältungen, Fieber, Schnupfen, Husten, Bronchitis werden am häufigsten mit Antibiotika therapiert. Oft werden Antibiotika gegen Krankheiten verschrieben, gegen die Antibiotika gar nicht wirken (Viren?!). Man wird auch gesund ohne Medikamente aber ich sehe oft, dass die Patienten lieber ein Medikament schlucken als an die Selbstheilungskräfte zu glauben.

Kürzlich hatte ich ca. 2 Wochen einen extrem tiefen Husten. Ich musste mehr als 10x Husten damit sich der Schleim in der Brust etwas löste. Ich bin überzeugt, dass ich Antibiotika erhalten hätte, wenn ich mich in schulmedizinische Hände begeben hätte.


Ein Husten ist lästig aber naturheilkundlich gesehen auch etwas Wichtiges. Durch den Husten werden die Erreger aus den Atemwegen herausgeschleudert, es ist eine sogenannte Selbstheilung des Körpers.


Mit dem Schnupfen kommen die Erreger auch an die Oberfläche und werden so aus dem Körper geschaffen.


Fieber ist auch eine Reaktion des Körpers auf Viren oder Bakterien. Der Körper reagiert mit Fieber und versucht die Erreger auf diese Art auszuscheiden. Manchmal gelingt das bereits mit 38°C und manchmal braucht es dazu 40°C Körpertemperatur. Viele Eltern haben dann Angst und versuchen das Fieber mit fiebersenkenden Mitteln zu bekämpfen, was das Immunsystem noch mehr belastet. Es gibt verschiedene homöopathische Mittel, welche bei hohem Fieber Linderung verschaffen, den Organismus jedoch in der Selbstheilung nicht hindern sondern unterstützen.


Die Angst

Viele Leute haben einfach Angst und schlucken lieber Antibiotika als auf die Symptome des Körpers zu hören. Antibiotika wird’s schon richten! Kurzfristig ja aber wie sieht es mit der langfristigen Gesundheit aus?

Das wirkliche Problem der Antibiotikatherapie ist, dass Antibiotika nicht zwischen bösen und/oder guten Bakterien unterscheiden kann. Nach mehrmaligen Antibiotikagaben sind die Bakterien im Darm ruiniert und der Organismus geschwächt. Für Pilze ein optimales Terrain sich zu vermehren, welches mit einer Anti-Pilz-Creme bekämpft wird. Oberflächlich ist der Pilz dann weg aber wer sieht schon, wie es im Körper aussieht?


Hefepilz (Candida albicans)

Candida ist ein Hefepilz, der auf den Schleimhäuten vieler Menschen zu finden ist. Solange der Pilz sich nicht übermässig ausbreitet, stellt er für unsere Gesundheit keine Gefahr dar. Unangenehm wird es dann für den Patienten, wenn sich der Pilz in Form von Scheidenpilz, Darmpilz oder sonstiger Pilzerkrankung zeigt.


Pilze wie Candida gedeihen prinzipiell überall dort, wo das natürliche Gleichgewicht verloren gegangen ist und daher sowohl in einem sauren als auch in einem basischen Milieu. Steigt der pH-Wert im Dickdarm oder in der Scheide an, fehlen die schützenden Milchsäurebakterien und andere positiven Mikroorganismen (welche vom Antibiotika vorhin abgetötet wurden) und der Mensch wird anfällig für Pilzerkrankungen. Die Mikroorganismen-Zusammensetzung im Körper spielt also eine wichtige Rolle dabei, wie weit sich Pilze auf unseren Schleimhäuten ausbreiten können.


Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass solche Pilze ein Gift produzieren, welche die Produktion der T-Lymphozyten hemmen. T-Lymphozyten oder auch weisse Blutkörperchen genannt sind wichtig für die Immunabwehr.

Und wenn die Immunabwehr nicht funktioniert fängt die ganze Geschichte wieder von vorne an!



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